Yogitee`s Sternschnuppenzauberwelt



 

Auch meine Hürden waren immer mal da und dann wieder leicht

Tja, kommen wir nun zu meinem Leben als Erwachsene. Nach der Schule entschloss ich mich gegen jeglichen Vorstellungen meiner Mutter und den Leuten vom Arbeitsamt, dass ich Kinderpflegerin lernen wollte. Nach langem warten und suchen fand sich dann auch eine Fachschule, die von katholischen Ordensschwestern geführt wurde.

Anfangs war der Start dort für mich sehr schwierig, da ich so gänzlich ungeübt in jeglicher Praxis war, handarbeiten kannte man bei uns in der Familie so gut wie gar nicht und auch im Kochen war ich noch eine totale "Nichtschwimmerin". Doch die Geduld der Lehrerinnen und Erzieher und mein eigener Ehrgeiz, brachten mich dann so langsam aber sicher der Geübtheit näher. So erfreute ich mich dann doch eines sehr guten Abschlusses und fand auch in München in einem Kinderheim sehr schnell eine Anstellung.

Im zweiten Stock des Hauses bei einer reinen Mädchengruppe fand ich dann für drei Jahre dort meine Aufgabe.

Doch ich wollte in meiner Entwicklung nicht stehen bleiben, hatte vor eine Weiterbildung zur Heilerzieherin in Angriff zu nehmen, dies brachte mich dann nach Oberfranken in eine Behindertenanstalt. Ein Beruf, der mir auch sehr zusagte und gut gefiel, es bot sich jede Menge Abwechslung und neue Erfahrungen.

Die Aufnahmekriterien an der Schule in Neuendettelsau, hatte ich bereits bestanden. Nun hiess es Geduld aufbringen und warten. Alles sollte berufsbegleitend laufen, aber die Wartezeit sollte noch zwei weiter Jahre betragen um dann 3 Jahre auf die Schule zu gehen.

Nun kam aber ein Mann dazwischen. Erstmals nahm meine Probleme jemand ernst und hörte mir zu. Ich glaubte schon verliebt zu sein, war es vermutlich auch. Wir schrieben uns blätterweise Liebesbriefe. So kam es dann auch, dass ich die Schule absagte, meinen Job kündigte und diesen Mann heiratete.

Diese Ehe hielt  über 22 Jahre lang und mir wurden dadurch zwei wunderbare Kinder geschenkt. Doch irgendwie war ich immer zerrissen und unzufrieden, doch es sollte bis zum Jahr 2000 dauern, bis ich merkte, das unsere Ehe keine Chance mehr hat und es besser für alle ist, wenn wir uns trennen.

So kam es schliesslich auch, dass es im Jahr 2002 zur Trennung und im Jahr 2004 zur entgültigen Scheidung kam.

Dazwischen gab es einiges an Liebesleid und -freud. Es kam ein Leben mit meinem Sohn, in der ersten ganz eigenen Wohnung. Einfach viel mehr mein Leben, als es vorher war.

Auf Grund ganz vieler, persönlicher Gründe, habe ich dann Ende Mai 2007 meine Heimat in Oberbayern verlassen und leben nun in OWL.

Hier gefällt es mir gut und ich habe inzwischen wieder Arbeit in einer Kindertagesstätte gefunden. Nach so langer Zeit, ohne meinen Traumberuf, für mich einfach klasse und ich habe sehr viel Freude an meinem Wirken.

Auch mein Sohn ist nachgereist und wird hier bald seinen Zivildienst antreten, damit kommt für mich nun langsam endlich alles so wie ich es mir gewünscht und erhofft habe.

Somit vertraue ich nun auf das Schicksal was meine Zukunft angeht.   

Tja und wieder hält das Schicksal Neues für mich bereit. Mein Sohn ist wieder in seine Heimat, nach Bayern zurückgekehrt, aber das ist für mich auch so in Ordnung.

Kinder müssen schon auch ihre eigenen Wege gehen.

Beruflich hat sich bei mir auch einiges geändert, die Stelle im Kindergarten habe ich verloren, weil sie jetzt Kinderpflegerinnen durch Erzieherinnen ersetzen. Zum Glück war ich aber nur kurz arbeitslos und bin jetzt als Betreuungskraft in einem Altenheim tätig.

Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß und erfüllt mich noch mehr, als davor die Tätigkeit mit Kindern, das hatte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt.

 Die alten Menschen sind so dankbar für alles was man für sie tut, das ist einfach schön und auch mit den Kollegen und Kolleginnen ist es ein harmonisches Miteinander.

So bin ich froh und glücklich über den Weg und die Führung meines Schicksales. Jahre später nämlich im November 2016 zog ich mit nur noch einem kleinsten Teil meiner Wohnung, also ohne Möbel, nur mit den Inhalten der Schränke wieder in meine Heimat. Meine inzwischen längst erwachsenen und sehr tüchtigen Kinder, und auch die anderen meiner Familie haben diesen Schritt sehr unterstützt. Der Lebensgefährte meiner Mutter fuhr den Sprinter und übernahm einiges an Kosten. Meine Tochter machte vor Ort in der Heimat das Management, sie vermittelte mir den Arbeitsplatz und die Wohnung, kümmerte sich um die Malerarbeiten und die Übernahme. Mein Sohn fuhr hinter mir, so dass ich mich beim Umzug als ich als Mittelauto mit meinen beiden Katzen wieder zur Heimat fuhr , sehr sicher und geschützt fühlte. Mein Sohn schleppte die Kisten, mein damaliger Schwiegersohn in spe auch und der Lebensgefährte meiner Mutter. Meine Mutter und meine Tochter halfen mir in der Heimat dann die Kisten auszupacken.

2 Tage später trat ich meinen Arbeitsplatz in einem Altenheim im Nachbarort an. Dort blieb ich für ein Jahr, dann erfuhr ich durch meine Tochter, dass im Nachbarort eine Vollzeitstelle als Kinderpflegerin frei ist. Ich bewarb mich und wurde genommen. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und endlich habe ich keine finanziellen Engpässe mehr. Ja und seit Mai 18 bin ich dort im unbefristeten Arbeitsverhältnis und kann dort vermutlich bis 2026 arbeiten, dann werde ich in Rente gehen.

Ja und wenn nun noch die Liebe kommt und ich gemeinsam noch einige schöne, erlebnisreiche, einfühlsame, aufregende, glückliche usw.... Jahre haben darf, würde mich dies sehr freuen. 

                                                                        

                                                  

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