Yogitee`s Sternschnuppenzauberwelt


 

 

Tanz' auf dem Regenbogen Songtext

Lieber verrückte Purzelbäume,
Als auf der Stelle zu steh'n.
Wag' dich in nie geseh'ne Räume,
Greif' deinen Traum mit beiden Händen
Brich aus den engen grauen Wänden -
Vielleicht ungewohnt -- Doch es lohnt ... - Oh-oh-ja!


Tanz' auf dem Regenbogen,
Freu' dich an leuchtend bunten Wogen,
So leicht und frei - leicht und frei -
Spaß auf deinem Gesicht!

Tanz' auf dem Regenbogen,
Schnell sind die Wolken fortgezogen,
So leicht und frei - leicht und frei -
Aus dem Dunkel ins Licht!


Das Glück, es liegt für dich bereit,
Im Augenblick der Zärtlichkeit.
Wird es auch selten völlig wahr,
Ein wenig ist schon wunderbar!
Tu' alles, was gut tut - doch nie allein!

 


Ist auch die Liebe voller Mühen -
Sie läßt uns einfach nicht ruh'n.
Trotzdem, solang' die Herzen glühen,
Lohnt es sich, alles zu tun,
Um neues Feuer zu entflammen,
Wer weiß, vielleicht hält's uns zusammen -
Ein Schritt voll Gefühl -- hin zum Ziel... Oh-oh-ja!


Tanz' auf dem Regenbogen,
Schnell sind die Wolken fortgezogen,
So leicht und frei - leicht und frei -
Aus dem Dunkel ins Licht!

Wag' neue Schritte, wag' den Tanz.
Und du gewinnst dich selber ganz!
Die Zukunft wird zur heiligen Bahn -
Und heute fängt sie für dich an!


Tanz' auf dem Regenbogen,
Freu' dich an leuchtend bunten Wogen,
So leicht und frei - leicht und frei -
Spaß auf deinem Gesicht!


So ein Moment - so schön wie nie,
Voll Leidenschaft und Phantasie!
Schick' deine Freude himmelweit
Und überwinde Raum und Zeit!

(Liedtext Udo Jürgens)

Ich will – Quiero

Ich will, dass du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen
 

Quiero que me oigas sin juzgarme

 

Ich will, dass Du Deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen
 

Quiero que opines sin acensejarme

 

Ich will, dass du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten
 

Quiero que confies en mi sin exigirme

 

Ich will, dass du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden
 

Quiero que me ayudes sin intentar decidir por mi

 

Ich will, dass du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken
 

Quiero que me cuides tin anularme

 

Ich will, dass du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen
 

Quiero que me mires sin proyectar tus cosas en mi

 

Ich will, dass du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben
 

Quiero que me abraces sin asfixiarme

 

Ich will, dass du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen
 

Quiero que me animes sin empujarme

 

Ich will, dass du mich hältst, ohne mich festzuhalten
 

Quiero que me sostengas sin hacerte cargo mi

 

Ich will, dass du mich beschützt, aufrichtig
 

Quiero que me protejas sin mentiras

 

Ich will, dass du dich näherst, doch nicht als Eindringling
 

Quiero que te acerques sin invadirme

 

Ich will, dass du all das kennst, was dir an mir missfällt
 

Quiero que conozcas las cosas mías que más te disgusten

 

Dass du es akzeptierst, versuch es nicht zu ändern
 

Que las aceptes y no pretendas cambiarles

 

Ich will, dass du weisst…..dass du heute auf mich zählen kannst…
 

Quiero que sepas…que hoy puedes contar conmigo…

 

Bedingungslos.
 

Sin condiciones.

 

(Jorge Bucay)

 

Ich schenk Dir einen Sonnenstrahl

 

Ich schenk Dir einen Sonnenstrahl,
damit du wieder lachst
und anderen Menschen wieder mal
ne kleine Freude machst.

Ich schenk Dir einen Sonnenstrahl,
dann spürt es jedermann,
ein Sonnenstrahl steckt tausendmal
die anderen alle an.

Ich schenk Dir einen Sonnenstrahl,
damit Du daran denkst,
dass Du mir einen Sonnenstrahl,
wenn ich ihn brauche, schenkst!

 

 

(Nach einem Kinderlied von Detlev Jöcker,

diese Kassette wollte ein Kind heute spontan hören und es bewegte mich sehr )

 


 

Ist da jemand

Ohne Ziel läufst du durch die Straßen,
Durch die Nacht, kannst wieder mal nicht schlafen.
Du stellst dir vor, dass jemand an dich denkt.
Es fühlt sich an als wärst du ganz alleine.
Auf deinem Weg liegen riesengroße Steine,
Und du weißt nicht, wohin du rennst.
 
Wenn der Himmel ohne Farben ist,
Schaust du nach oben und manchmal fragst du dich:
 
Ist da jemand, der mein Herz versteht
Und der mit mir bis ans Ende geht?
Ist da jemand, der noch an mich glaubt?
Ist da jemand? Ist da jemand,
Der mir den Schatten von der Seele nimmt
Und mich sicher nach Hause bringt?
Ist da jemand, der mich wirklich braucht?
Ist da jemand? Ist da jemand?
 
Um dich 'rum lachende Gesichter.
Du lachst mit, der Letzte lässt das Licht an.
Die Welt ist laut, und dein Herz ist taub.
Du hast gehofft, dass eins und eins gleich zwei ist
Und irgendwann irgendwer dabei ist,
Der mit dir spricht und keine Worte braucht.
 
Wenn der Himmel ohne Farben ist,
Schaust du nach oben und manchmal fragst du dich:
 
Ist da jemand, der mein Herz versteht
Und der mit mir bis ans Ende geht?
Ist da jemand, der noch an mich glaubt?
Ist da jemand? Ist da jemand,
Der mir den Schatten von der Seele nimmt
Und mich sicher nach Hause bringt?
Ist da jemand, der mich wirklich braucht?
Ist da jemand? Ist da jemand?
 
Wenn man nicht mehr danach sucht,
Kommt so vieles von allein.
Hinter jeder neuen Tür
Kann die Sonne wieder schein'n.
 
Du stehst auf mit jedem neuen Tag,
Weil du weißt, dass die Stimme,
Die Stimme in dir sagt…
 
Da ist jemand, der dein Herz versteht
Und der mit dir bis ans Ende geht
Wenn du selber nicht mehr an dich glaubst
Dann ist da jemand, ist da jemand,
Der dir den Schatten von der Seele nimmt
Und dich sicher nach Hause bringt.
Immer wenn du es am meisten brauchst,
Dann ist da jemand, ist da jemand!
Da ist jemand, der dein Herz versteht
Und der mit dir bis ans Ende geht.
Wenn du selber nicht mehr an dich glaubst,
Dann ist da jemand, ist da jemand,
Der dir den Schatten von der Seele nimmt
Und dich sicher nach Hause bringt.
Immer wenn du es am meisten brauchst,
Dann ist da jemand, ist da jemand,
 
Dann ist da jemand, ist da jemand,
Dann ist da jemand, ist da jemand!
 
(Adel Tawil)
 
Dieser Text hat mich sehr bewegt und dies bereits morgens zwischen 6 und halbsieben oder so, jedenfalls beim Frühstück.

Wenn Licht in der Seele ist,

ist Schönheit im Menschen.

Wenn Schönheit im Menschen ist,

ist Harmonie im Haus.

Wenn Harmonie im Haus ist,

ist Ordnung in der Nation.

Wenn Ordnung in der Nation ist,

ist Frieden in der Welt.

(Chinesisches Sprichwort)

 

Verbreite Liebe, wo immer du hingehst: zuerst in deinem eigenen Haus.

Gib deinen Kindern Liebe, deiner Frau, oder deinem Mann, deinem Nachbarn von gegenüber......

Laß nie jemanden zu dir kommen, ohne ihn besser und glücklicher wieder gehen zu lassen.

Sei der lebendige Ausdruck von Gottes Güte; Güte in deinem Gesicht, Güte in deinen Augen, Güte in deinem Lächeln, Güte in deinem warmen Gruß.

 

(Mutter Teresa)

 

Wir brauchen 4 Umarmungen pro Tag zum Überleben.

Wir brauchen 8 Umarmungen pro Tag zur Erhaltung.

Wir brauchen 12 Umarmungen pro Tag zum Wachsen.

 

(Virginia Satir)

 

Eine einfache Geste

 

Jeder kann großartig sein...weil

jeder dienen kann. Du musst kein Hochschuldiplom haben,

um dienen zu können.

Dein Subjekt muss nicht mit dem Verb übereinstimmen,

damit du dienen kannst.

Du brauchst nur ein Herz voller Güte.

Eine Seele, die aus Liebe geschaffen ist.

 

(Martin Luther King junior)

 

Das Lächeln

 

Lächelt einander an,lächle deine Frau an,

lächle deinen Mann an, lächle deine Kinder an, lächelt einander an-

es kommt nicht darauf an, wer es ist-,

und das wird helfen, in größerer Liebe zueinander zu wachsen.

 

(Mutter Teresa)

 

Mein mich seit Jahren begleitender Leitsatz unter meinem Avatar im einem Forum

 

Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

 

(Antoine de Saint Exupèry)

 

Sag es!

 

Wenn du bald sterben müsstest und nur noch einen Telefonanruf machen könntest, wen würdest du anrufen,und was würdest du sagen? Und worauf wartest du?

 

(Stephen Levine)

 

Über das Lernen

 

Lernen ist, herauszufinden,

was du schon weißt.

 

Tun ist, zu zeigen,

dass du es weißt.

 

Lehren ist, andere zu erinnern,

dass sie es wissen,genau wie du es weißt.

 

Ihr seid alle Lernende,

Tuende, Lehrende.

 

(Richard Bach)

 

Ich mag mich jetzt

 

Wenn man erst einmal sieht, wie das Selbstbild eines Kindes sich verbessert, wird man eine bedeutsame Zunahme der Leistungsbereiche erkennen, aber was noch wichtiger ist,

man wird ein Kind sehen, das sein Leben mehr genießt.

 

(Wayne Dyer)

 

Lebe deinen Traum

 

Jene, die sagen, dass es nicht möglich sei,

sollten nicht diejenigen stören,

die es möglich machen.

 

(Quelle Jack Canfield und Mark Viktor Hansen)

 

 Es ist besser, auf eine Gelegenheit vorbereitet zu sein und keine zu haben, als eine Gelegenheit zu haben und nicht darauf vorbereitet zu sein.

 

(Whitney Young junior)

 

Die große Frage ist, ob du fähig sein wirst,

laut und herzlich ja zu deinem Abenteuer zu sagen.

 

(Joseph Campbell)

 

 

Von Engeln und von Bengeln

Gedicht von Joseph Freiherr von Eichendorff

Im Frühling auf grünem Hügel
 

Da saßen viel Engelein,
 

Die putzten sich ihre Flügel
 

Und spielten im Sonnenschein.

Da kamen Störche gezogen,

 

Und jeder sich eines nahm,
 

Und ist damit fortgeflogen,
 

Bis dass er zu Menschen kam.

Und wo er anklopft' bescheiden

 

Der kluge Adebar,
 

Da war das Haus voller Freuden –
 

So geht es noch alle Jahr.

Die Engel weinten und lachten

 

Und wussten nicht, wie ihn'n geschehn. –
 

Die einen doch bald sich bedachten,
 

Und meinten: das wird wohl gehn!

Die machten bald wichtige Mienen

 

Und wurden erstaunlich klug,
 

Die Flügel gar unnütz ihn'n schienen,
 

Sie schämten sich deren genug.

Und mit dem Flügelkleide

 

Sie liessen den Flügelschnack,
 

Das war keine kleine Freude:
 

Nun stattlich in Hosen und Frack!

So wurden sie immer gescheuter

 

Und applizierten sich recht –
 

Das wurden ansehnliche Leute,
 

Befanden sich gar nicht schlecht.

Den andern war's, wenn die Aue

 

Noch dämmert' im Frühlingsschein,
 

Als zöge ein Engel durchs Blaue
 

Und rief' die Gesellen sein.

Die suchten den alten Hügel,

 

Der lag so hoch und weit –
 

Und dehnten sehnsüchtig die Flügel
 

Mit jeder Frühlingszeit.

Die Flügeldecken zersprangen,

 

Weit, morgenschön strahlt' die Welt,
 

Und übers Grün sie sich schwangen
 

Bis an das Himmelszelt.

Das fanden sie droben verschlossen,

 

Versäumten unten die Zeit –
 

So irrten die kühnen Genossen,
 

Verlassen in Lust und Leid. –

Und als es nun kam zum Sterben,

 

Gott Vater zur Erden trat,
 

Seine Kinder wieder zu werben,
 

Die der Storch vertragen hat.

Die einen konnten nicht fliegen,

 

So wohlleibig, träg und schwer,
 

Die musst Er da lassen liegen,
 

Das tat ihm leid so sehr.

Die andern streckten die Schwingen

 

In den Morgenglanz hinaus,
 

Und hörten die Engel singen,
 

Und flogen jauchzend nach Haus!

Joseph Freiherr von Eichendorff

 

 

 

Reiselied

So ruhig geh' ich meinen Pfad,
 

So still ist mir zu Mut;
 

Es dünkt mir jeder Weg gerad'
 

Und jedes Wetter gut.

Wohin mein Weg mich führen mag,

 

Der Himmel ist mein Dach,
 

Die Sonne kommt mit jedem Tag,
 

Die Sterne halten Wach.

Und komm' ich spät und komm' ich früh

 

Ans Ziel, das mir gestellt:
 

Verlieren kann ich mich doch nie,
 

O Gott, aus Deiner Welt!

Joseph Freiherr von Eichendorff

 

 

 

 

Leid und Lust

Euch Wolken beneid ich
In blauer Luft,

 

Wie schwingt ihr euch freudig
 

Über Berg und Kluft!

Mein Liebchen wohl seht ihr

 

Im Garten gehn,
 

Am Springbrunnen steht sie
 

So morgenschön.

Und wäscht an der Quelle

 

Ihr goldenes Haar,
 

Die Äugelein helle,
 

Und blickt so klar.

Und Busen und Wangen

 

Dürft ihr da sehn. –
 

Ich brenn vor Verlangen,
 

Und muß hier stehn!

Euch Wolken bedaur ich

 

Bei stiller Nacht;
 

Die Erde bebt schaurig,
 

Der Mond erwacht:

Da führt mich ein Bübchen

 

Mit Flügelein fein,
 

Durchs Dunkel zum Liebchen,
 

Sie läßt mich ein.

Wohl schaut ihr die Sterne

 

Weit, ohne Zahl,
 

Doch bleiben sie ferne
 

Euch allzumal.

Mir leuchten zwei Sterne

 

Mit süßem Strahl,
 

Die küß ich so gerne
 

Vieltausendmal.

Euch grüßt mit Gefunkel

 

Der Wasserfall,
 

Und tief aus dem Dunkel
 

Die Nachtigall.

Doch süßer es grüßet

 

Als Wellentanz,
 

Wenn Liebchen hold flüstert:
 

»Dein bin ich ganz.«

So segelt denn traurig

 

In öder Pracht!
 

Euch Wolken bedaur ich
 

Bei süßer Nacht.

Joseph Freiherr von Eichendorff

 

 

 

 

Adler

Steig nur, Sonne,
 

Auf die Höhn!
 

Schauer wehn,
 

Und die Erde bebt vor Wonne.

Kühn nach oben

 

Greift aus Nacht
 

Waldespracht,
 

Noch von Träumen kühl durchwoben.

Und vom hohen

 

Felsaltar
 

Stürzt der Aar
 

Und versinkt in Morgenlohen.

Frischer Morgen!

 

Frisches Herz,
 

Himmelwärts!
 

Laß den Schlaf nun, laß die Sorgen!

 

Joseph Freiherr von Eichendorff

 

 

 

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Gott gab uns 2 Hände zum Halten, 2 Beine zum Gehen,

2 Ohren zum Hören, 2 Augen zum Sehen. Wieso nur 1 Herz??

Weil das 2.Herz jemand anderem geschenkt wurde

und es unsere Aufgabe ist, es zu finden...

 

 

(Verfasser unbekannt)

 

 

 

 

 

 

Er ist`s

 

Frühling lässt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte;

süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

wollen  balde kommen. –

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist`s!

Dich hab ich vernommen!

 

(Eduard Mörike)

 

 

 

Urteile nie

Ein sehr armer, alter Mann lebte in einem Dorf, aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd.
Ihm wurden phantastische Summen für das Pferd geboten, aber er verkaufte es nie.
Eines Morgens fand er sein Pferd nicht mehr im Stall.
Das ganze Dorf versammelte sich, und die Leute sagten: Du dummer alter Mann! Wir haben immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen würde. Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück!
Der alte Mann sagte: Geht nicht so weit, das zu sagen. Alles was ist, ist: Das Pferd ist nicht im Stall. Das ist eine Tatsache. Alles andere ist Urteil. Ob es ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, was folgen wird.
Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war. Aber nach 15 Tagen kehrte das Pferd zurück. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte auch noch 12 wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute und sagten: Alter Mann, du hattest Recht, es hat sich tatsächlich als Segen erwiesen. Der alte Mann entgegnete: Wieder geht ihr zu weit. Alles was ist, ist: Das Pferd ist zurück. Ihr lest nur einen einzigen Satz - wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der begann die Wildpferde zu trainieren. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich die Beine. Wieder versammelten sich die Leute und urteilten: Du hattest Recht, es war ein Unglück. Dein einziger Sohn kann nun die Beine nicht mehr gebrauchen, und er war die Stütze deines Alters. Jetzt bist du ärmer als je zuvor. Der Alte antwortete: Ihr seid bessesen vom Urteilen. Alles was ist, ist: Mein Sohn hat sich die Beine gebrochen. Niemand weiß, ob dies ein Unglück ist oder ein Segen. Das Leben kommt in Augenblicken, und mehr bekommt ihr nie zu sehen.
Es ergab sich, dass das Land einen Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Kriegsdienst eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er gebrochene Beine hatte. Der ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die meisten jungen Männer nicht nach Hause zurückkehren würden.
Die Leute kamen zum alten Mann und sagten: Du hattest Recht, es hat sich als Segen erwiesen; Der alte Mann antwortete: Ihr hört nicht auf zu urteilen. Alles, was ist, ist: Man hat eure Söhne in die Armee eingezogen, und mein Sohn wurde nicht eingezogen. Nur das Ganze weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.

URTEILE NIE!

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
Spuren im Sand
 
Ich träumte eines Nachts,
ich ging am Meer entlang
mit meinem Herrn.
Und es entstand vor meinen Augen,
Streiflichtern gleich, mein Leben.
 
Nachdem das letzte Bild an uns
vorbeigeglitten war, sah ich zurück
und stellte fest,
dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens
nur eine Spur zu sehen war.
 
Das verwirrte mich sehr,
und ich wandte mich an den Herrn:
„Als ich dir zu folgen, damals alles,
was ich hatte, übergab,
um dir zu folgen, da sagtest du,
du würdest immer bei mir sein.
Warum hast du mich verlassen,
als ich dich so verzweifelt
brauchte?“
 
Der Herr nahm meine Hand:
„Geliebtes Kind,
nie ließ ich dich allein,
schon gar nicht
in Zeiten der Angst und Not.
Wo du nur ein Paar Spuren
in dem Sand erkennst,
sei ganz gewiss:
 
ICH HABE DICH GETRAGEN.“
 
Mit 21 Jahren, im Oktober 1964 schrieb die in Kanada lebende deutschstämmige Margaret Fishback-Powers das Gedicht Spuren im Sand. ...
 gesendet an mich von Sr. Hannelore

                                                   

                           
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 Mondnacht

Es war als hätt`der Himmel,

die Erde still geküßt ,

dass sie im Blütenschimmer

von ihm nur träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

(J.F.v.Eichendorff)

 

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mein absolutes Lieblingsgedicht, dass ich im August 2002 von K. bekam                                                                                                                                                 

VON DER LIEBE GETRAGEN

Wo du geliebt wirst, kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst, zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst, darfst du so sein, wie du bist.

Wo du geliebt wirst, mußt du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Fehler machen,
und bist trotzdem nicht häßlich und klein.

Wo du geliebt wirst, darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut, brauchst du die Ängste
nicht zu verschweigen, wie das der Furchtsame tut.

Wo du geliebt wirst, darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchmal ein Träumender sein, und für Versäumnisse,
fehlende Gaben räumt man dir mildernde Umstände ein.

Wo du geliebt wirst, brauchst du nicht ständig zu fragen
nach dem vermeintlichen Preis. Du wirst von der Liebe
getragen, wenn auch unmerklich und leis.


Elli Michler

 

 

 

Adventskalender



Ich gäb`dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.

Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.

Hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinterm 6. eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7. Türchen,
entdeckst du dahinter Geborgenheit.

Im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.

Hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.

Am 18. findest du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier.

Hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe-
am 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz.

Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld,
hinter diesem Türchen, da ist die Liebe,
das größte und wichtigste auf dieser Welt.

Ich gäb`dir so gerne diesen Kalender,
diesen Kalender zum ersten Advent,
doch musst du sie alle selbst dir suchen,
die Dinge, die jeder Mensch braucht und kennt.

( Verfasser unbekannt)

 

 

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Ein kleiner weißer Zettel

Auf einen kleinen
weißen Zettel schrieb ich,
was morgen zu besorgen ward.
Den kleinen weißen Zettel
hielt ich in meiner Tasche
- wohlverwahrt.
Doch als ich ihn
dann endlich brauchte
und zwischen meinen Fingern hielt,
da stand auf meinem kleinen Zettel
statt vieler Worte
"Hab dich lieb".

Heut steckt der
kleine Zettel am Spiegel,
den ich täglich seh.
Und kommen täglich
neue Falten in mein Gesicht,
sie tun mir nicht mehr weh.

(Eleonore Lorenz)

 

 


 

                                                                        

                                         

                       Hier ebenfalls ein wunderschönes Werk, von Erika Pluhar, die eigentlich singt.

                             

 

 

Lass es zu,

dass du dich schwach fühlst und beschämend klein.

Lass es zu,

wie eine Schnecke ohne Haus zu sein.

Lass es zu,

dass jeder sieht, du bist kein grosser Held

und lass es zu,

dass dir dein kleines Leben doch gefällt.

Lass es zu,

dass du dich schön fühlst wie ein Märchenschloss.

Lass es zu,

und ziehe unbesorgt dein grosses Los.

Lass es zu,

dass jeder sieht, wie dir die Freude steht

und lass es zu,

dass jede gute Zeit vergeht.

Lass es zu,

dass du vor Liebe fast in Stücke brichst.

Lass es zu,

dass du vor Sehnsucht dumme Worte sprichst.

Lass es zu,

dass man dir tief in deine Seele schaut,

und lass es zu,

dass sie sich frei zu andern Menschen traut.

Lass es zu,

wenn man dir weh tut, deinen Stolz verletzt.

Lass es zu,

wenn deine Wut, dein Zorn sich widersetzt.

Lass es zu,

doch nimm die Waffe trotzdem nicht zur Hand

ja, lass es zu

steh mit dem Rücken ruhig zur Wand.

Lass es zu,

dein Weinen, Lachen, deine Fröhlichkeit.

Lass es zu,

dass zwischen Tränen dich die Sonne freut.

Lass es zu,

dass du an einem Abend sterben willst

und lass es zu,

dass du am nächsten Morgen Kräfte fühlst.

Lass es zu,

dass die Enttäuschung dich nicht mürbe macht.

Lass es zu,

dass deine Skepsis deinen Wunsch bewacht.

Lass es zu,

dass du ein Mensch bist und kein Wundertier.

Lass es zu,

dein Leben – heute, jetzt und hier.

(Erika Pluhar)

 

 

Was es ist

Es ist Unsinn,
sagt die Vernunft.
Es ist was es ist,
sagt die Liebe.
Es ist Unglück,
sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz,
sagt die Angst.
Es ist aussichtslos,
sagt die Einsicht.
Es ist was es ist,
sagt die Liebe.
Es ist lächerlich,
sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig,
sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich,
sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist,
sagt die Liebe.

 

(Erich Fried)

 

Ich bin da

 

In das Dunkel Deiner Vergangenheit und in das Ungewisse Deiner Zukunft, in den Segen Deines Helfens und in das Elend Deiner Ohnmacht; lege ich meine Zusage: Ich bin da.

 

In das Spiel Deiner Gefühle

 

und in den Ernst Deiner Gedanken, in den Reichtum Deines Schweigens und in die Armut Deiner Sprache; lege ich meine Zusage: Ich bin da.

 

In die Fülle Deiner Aufgaben und in die Leere Deiner Geschäftigkeit, in die Vielzahl Deiner Fähigkeiten und in die Grenzen Deiner Begabung; lege ich meine Zusage: Ich bin da.

 

In das Gelingen Deiner Gespräche und in die Langeweile Deines Betens, in die Freude Deines Erfolges und in den Schmerz Deines Versagens; lege ich meine Zusage: Ich bin da.

 

 

In die Enge Deines Alltags und in die Weite Deiner Träume, in die Schwächen Deines Verstandes und in die Kräfte Deines Herzens; lege ich meine Zusage: Ich bin da.

(geschickt worden von Sabine)

 

 

 

 

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf-.Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille-
und hört im Herzen auf zu sein.

 

(Rainer Maria Rilke)


 

 

 

 

Dein "schwieriger" Weg

Schließe Deine Augen, und Du wirst mehr sehen als jeder andere.

Höre auf Deine innere Stimme, und Du wirst die Dinge besser verstehen.

Genieße die Ruhe, wenn kein Wort die eindeutige, allumfassende Stille durchbricht.

Nimm Dich liebend an, mit Deinen Schwächen, die dadurch werden zu Deinen Stärken.

Nutze jeden Moment Deines Lebens, geprägt durch den Weg des Glücks, der Liebe, der Hoffnung.

Fürchte Dich nicht vor dem Tod, denn sonst müßtest Du auch das Leben fürchten.

Alles ist ein Teil von Dir, so wie Du ein Teil von jedem und allem bist.

Achte auf jede Deiner Bewegung, sie ist ein Spiegel Deiner Seele, Deiner Vernunft.

Orientiere Dich nicht an der Masse, am Durchschnitt, am Abstrakten, sie vernichtet Dein Sein.

Sollte die Realität diese hier beschriebenen Behüter des Seins einmal gefährden, widerstehe der Versuchung des einfachen Weges. Deine Belohnung wird sein:
Dein Ich

(unbekannter Verfasser)

                                                                                

 

                                                                             

 

 

Alles ist eins

Einmal, am Rande des Hains,
stehn wir einsam beisammen
und sind festlich, wie Flammen-
fühlen: Alles ist eins.

Halten uns fest umfasst,
werden im lauschenden Lande
durch die weichen Gewande
wachsen wie Ast an Ast.

Wiegt ein erwachender Hauch
die Dolden des Oleanders:
Sieh, wir sind nicht mehr anders,
und wir wiegen uns auch.

Meine Seele spürt,
dass wir am Tore tasten.
Und sie fragt dich im Rasten:
Hast Du mich hergeführt?

Und du lächelst darauf
so herrlich und heiter
und: bald wandern wir weiter:
Tore gehn auf.....

Und wir sind nichtmehr zag,
unser Weg wird kein Weh sein,
wird eine lange Allee sein
aus dem vergangenen Tag.

(Rainer Maria Rilke)

 

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Zwei Frösche

Zwei kleine Frösche, grün und blaß
die fielen in ein Sahnefaß.
Der eine gab das Strampeln auf
und endete den Lebenslauf.
Ser andre aber unverdrossen
bewegte munter seine Flossen;
So schlug zu Butter er den Rahm.
Und als der nächste Morgen kam
da schaut er fröhlich aus der Tonne
und blinzelt in die Morgensonne.
Drum merk dir für den Lebenslauf,
gib nie Geduld und Hoffnung auf.

(unbekannter Verfasser)

 


 

 

 

 

 

Ich wünsche dir alle die Dinge,




von denen man sagt,
wie schön, dass es sie immer noch gibt:
den Anblick der Vogelschwinge,
die ins Blaue des Himmels fliegt,
den Gesang, den die Laute begleitet,
ein Gedicht, verwandelt zum Lied,
eine Glocke, die Frieden läutet,
wenn es dich abends heimwärts zieht.


Ich wünsche dir alle die Dinge,
die dich trösten sollen im Leid:
die Farben der Schmetterlinge,
den Garten im Frühlingskleid,
eine Amsel, die für dich singt,
einen Gang durch die Weizenfelder,
das Glücksgefühl, das dich durchdringt
bei der Rast im Schatten der Wälder,
das herbstliche Blatt voll rötlicher Glut,
das die Stürme vom Baume verscheuchten,
den gefrorenen See und sein glitzerndes Leuchten,
wenn du still vor ihm stehst und dir sagst:
Es ist gut.


Elli Michler

 

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